• 4. Februar 2018
Pflichten der Hundehalter

Es häufen sich die Beschwerden der Bürger über das sehr undisziplinierte Verhalten einzelner Hundehalter. Innerörtlich und ganz besonders an und auf den Straßen und Wegen die in Wald und Feld führen, hat die Verschmutzung durch Hundekot ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr akzeptiert werden kann. Der Verursacher, in diesem Fall der Hundehalter, ist verpflichtet die in seiner Verantwortung verschuldete Verschmutzung von öffentlichen Straßen und Wegen unverzüglich zu beseitigen. Bei Zuwiderhandlung muss er mit einem Bußgeld rechnen. Die Verschmutzung kann auf seine Kosten beseitigt werden.

Hunde dürfen  nur auf öffentlichen Straßen und Wegen, unter Kontrolle des Hundehalters, ausgeführt werden. Es ist sowohl den Menschen als auch den Tieren verboten, Fremde Grundstücke zu betreten. Dies gilt auch in Feld und Flur. Für alle Grundstücke, auch für die landwirtschaftlich genutzten Grundstücke außerhalb des Ortsbereiches, gilt das Eigentumsrecht. Ein Verstoß gegen das Eigentumsrecht kann Schadensersatzansprüche und die damit verbundenen Rechtsfolgen nach sich ziehen.

Die durch Hundekot verursachten unhygienischen Zustände sind ein sehr großes Ärgernis. Hundekot gilt auch als Krankheitsüberträger, ganz besonders bei Rindern. Totgeborenen Kälber in unserem Dorf, werden auf die Verschmutzung der Wiesen und Weiden durch Hundekot zurückgeführt. Hundehaltern unterstellt man grundsätzlich, dass sie tierlieb sind. Das sollten sie jedoch nicht nur aus ihrer egoistischen Betrachtungsweise verstehen, sondern auch an die anderen Tiere denken und sich entsprechend verhalten. Ich appelliere an alle Hundebesitzer Vorsorge zu treffen, dass diese unerträglichen Zustände abgestellt werden.